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Supermarkt oder Discounter – diese Tipps helfen beim Sparen

Eines ist sicher und nicht von der Hand zu weisen, die Discounter in Deutschland sind angriffslustig und treiben die Supermärkte mit ihren dauerhaft niedrigen Preisen und den neuen Aktionsrabatten vor sich her. Discounter und Supermärkte kämpften mit insgesamt rund 55.000 Filialen um die Kunden – so viele Anbieter wie in Deutschland gibt es ansonsten nirgendwo in Europa. 2017 führten vier große Lebensmittel Discounter das Ranking an: Lidl, Aldi Süd, netto Marken-Discount (Edeka) und Aldi Nord. Penny, Norma und andere folgten abgeschlagen im Ranking der Top 10.

Sparen beim Einkaufen – besonders wichtig in der heutigen Zeit

Es ist wichtig, beim Einkaufen im Supermarkt zu sparen, vor allem in der heutigen Zeit. In den deutschen Haushalten stellen Lebensmittel die zweitgrößte Ausgabe im Monat dar und besonders hier gibt es die Möglichkeit von einem großen Einsparpotenzial zu profitieren.

Geldsparen will gelernt sein und das gilt ebenfalls beim Einkaufen, wenn es darum geht mit einem geringen Budget durchs Leben zu kommen. Die folgenden Tipps beziehen sich auf den Einkauf im Supermarkt oder im Discounter.

1. Einkaufszettel und Budget helfen beim Sparen

Vor dem Einkaufen sollte ein Budget festgelegt werden und auf dem Einkaufszettel sollten die Dinge stehen, die benötigt werden – an diesen sollte man sich unbedingt halten. Um das Budget einzuhalten ist es hilfreich, nur eine gewisse Summe im Geldbeutel zu haben und auf die Kreditkarte zu verzichten. Mit dem Einkaufszettel in der Hand dann einkaufen. Es lohnt sich, länger nachzudenken, was benötigt wird. Gibt es ein oder zwei Abweichungen ist das kein Problem, doch komplett ohne Plan den Supermarkt betreten, ist ein No Go. Denn dann werden oft mehr Produkte eingekauft, die einfach „nur“ gekauft werden.

2. Rabattaktionen und Bonusprogramme nutzen

Sicherlich benötigt es Zeit und auch Gelassenheit, auf die Jagd nach Coupons und Angebote aus den Zeitschriften zu gehen. Doch wer die Augen offenhält und sich ebenfalls im Internet auf den Rabattseiten umsieht, der kann mit großen Ersparnissen rechnen. Beispielsweise ist es möglich, die Prospekte in der U-Bahn durchzustöbern oder die Kataloge aus dem Briefkasten beim morgendlichen Kaffee. Selbst das Sammeln von Treuepunkten kann sich nach einer gewissen Zeit zu einer entsprechenden Ersparnis umwandeln. Doch der Aufwand dafür sollte nicht überhandnehmen, denn auch Zeit hat ihren Wert.

3. Sparen mit Anzeigenblättern und Wochenblättern

Von vielen Supermarkt Discountern werden wöchentlich Angebotsblätter veröffentlicht. In diesen zeigen sie die Angebote der jeweiligen Woche auf sowie besondere Sonderaktionen. Aber Achtung, denn nicht jedes Angebot ist günstig, sondern hier heißt es vergleichen. Vor allem gilt das bei den Fleisch- und Wurstwaren.

Bei diesen Angeboten sollte der Preis vor allem auf den Preis pro Kilogramm verglichen werden bzw. der Preis pro 100 Gramm. Ist ein passendes Angebot vorhanden, dann macht es Sinn, größere Mengen zu kaufen, als im Moment benötigt. Den Rest einfach einfrieren und darauf zurückgreifen, wenn kein aktuelles Angebot vorhanden ist.

4. Auktionswaren gezielt kaufen

Immer wieder gibt es im Supermarkt einen Bereich, in dem die Aktionsware angeboten wird. Diese Produkte sind immer nur in diesem Bereich zu finden und da aus logistischen Gründen und da es der Verkaufsförderung dient. Wird dieser Bereich ganz bewusst bei jedem Einkauf besucht, der wird für die Dinge, die auf dem Einkaufszettel stehen, weniger bezahlen, wenn die dort angebotenen Waren im Einkaufswagen landen.

5. Achtung bei Wühltischen und durchgestrichenen Preisen

Oft werden auf den „Wühltischen“ die teuren Waren mit den Sonderangeboten vermischt. Daher ist es wichtig, einen Blick auf den Preis zu werfen, ob es sich tatsächlich um das „Angebot“ handelt und nicht um ein reguläres Produkt.

Ebenso verhält es sich mit den durchgestrichenen Preisen – manchmal sogar maschinell aufgedruckt. Hier gibt es Vorschriften, die oft nicht eingehalten werden. Daher sollte in dem Fall nur der neue Preis Beachtung finden und nicht die Differenz zum vorherigen Preis, die dann zum Kauf verleitet.

Ist es immer sinnvoll „billig“ einzukaufen?

Sicherlich möchte niemand für seine Lebensmittel ein Vermögen ausgeben und schon gar nicht für die überteuerten Markenprodukte, bei denen ohnehin nur der „Name“ bezahlt wird. Aber ist diese „alles billig Mentalität“ zielführend? Die Antwort lautet „Jein“. Der Grund dafür ist, dass auf der einen Seite jede Hausfrau von „Natur aus“ auf die Preise achtet und auf der anderen Seite so manche teuren Lebensmittel zurecht nicht billig angeboten werden.

Bei der überteuerten Markenware ist es sicherlich das Beste, die Lebensmittel so günstig wie möglich zu kaufen. Denn oftmals stellt der Markenname keine Garantie dafür, dass die Qualität entsprechend hochwertig ist. Doch handelt es sich um hochwertige Produkte, wie bspw. Bio-Lebensmittel, dann ist ein höherer Preis durchaus berechtigt. Zwar sind diese teurer als die Standard Lebensmittel, aber zugleich ertragreicher. Von ihnen wird mehr Energie in Form von Nährstoffen geliefert und daher sind davon nicht so große Mengen notwendig.

Werden diese Tipps beherzigt, dann dürfte das auf jeden Fall dazu fuehren, dass beim Einkauf nicht mehr Geld ausgegeben wird, wie geplant und nur das im Einkaufswagen landet, was letztendlich benötigt wird.

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